primeAGENTS übernimmt wiederkehrende Vorgänge vollständig – vom Kontennachweis bis zum fertigen Entwurf. Entwickelt für Steuerkanzleien und andere Branchen, einsetzbar überall dort, wo verstreute Daten auf feste Regeln treffen.
„Prüfe die Voranmeldung für Mai gegen die Buchungen."
Die folgenden Vorgänge sind Beispiele aus unserer Arbeit mit Kunden – Anschauungsmaterial dafür, welche Art von Arbeit sich als Agent abbilden lässt. Ihre Agenten entstehen aus Ihren Regeln und Ihren Vorlagen.
Der Agent gleicht die Voranmeldung mit den gebuchten Erlös- und Vorsteuerkonten ab: Steuerschlüssel, innergemeinschaftliche Vorgänge, Reverse-Charge-Fälle, Vorsteuerabzug ohne Beleg. Auffälligkeiten kommen mit Kontobezug zurück – nicht als Ampel ohne Begründung.
Der Agent verfolgt Veröffentlichungen zu Ihren Mandanten und deren Verflechtungen: Geschäftsführerwechsel, Sitzverlegung, Kapitalmaßnahmen, Löschungen. Weil er sich merkt, was er gestern schon gesehen hat, meldet er ausschließlich Neues – ein Lauf ohne Treffer erzeugt keine Nachricht.
Der Agent durchsucht die laufende Buchhaltung nach Mustern, die ein Gespräch wert sind: wegbrechende Margen, wachsende Forderungsbestände, Investitionen ohne erkennbares Finanzierungskonzept, nicht ausgeschöpfte Wahlrechte. Jede Beobachtung kommt mit der Zahl, aus der sie stammt – die Bewertung bleibt bei Ihnen.
Der Agent liest den Kontennachweis, ordnet die Sachkonten nach Ihrem Kontenrahmen zu und ermittelt die Kennzahlen, die in Ihrem Schema stehen. Welche das sind und wie sie gewichtet werden, entscheidet die Kanzlei – der Agent rechnet, er urteilt nicht.
Aus den Kontennachweisen zweier Stichtage entsteht zuerst die Veränderungsrechnung, dann die eigentliche Kapitalflussrechnung. Beide Stufen bleiben im Ergebnis stehen, damit jeder Betrag bis auf das Konto zurückverfolgt werden kann.
Der Agent prüft den Anhang auf Vollständigkeit gegen Ihre Prüfliste und rechnet die genannten Beträge gegen Bilanz, GuV und Anlagenspiegel nach. Er liefert Widersprüche und Lücken – und benennt ausdrücklich, was er mangels Unterlage nicht prüfen konnte.
Der Agent erschließt den Sachverhalt aus der Akte, ordnet ihn in die von Ihnen hinterlegte Gliederung ein und schreibt den Entwurf mit Fundstellen. Beobachtung, Bewertung und Vermutung bleiben sprachlich getrennt, damit beim Gegenlesen sichtbar bleibt, was belegt ist.
Der Agent zerlegt den Vertrag in Regelungsgegenstände und stellt jedem die Klausel gegenüber, die Ihre Kanzlei dafür vorsieht. Bewertet wird der Abstand zur eigenen Bibliothek – Haftung, Kündigung, Gerichtsstand, Vertragsstrafen – samt der Klauseln, die schlicht fehlen.
Der Agent liest den Posteingang auf fristauslösende Zustellungen, rechnet die Frist nach Ihren Vorgaben aus und gleicht sie mit dem Aktenregister ab. Gemeldet wird nicht die Frist selbst, sondern die Frist, zu der noch nichts passiert ist.
Der Agent baut aus Schriftsätzen, Korrespondenz und Beschlüssen eine Zeitleiste des Verfahrens, benennt Streitstand und offene Anträge und markiert, wo die Akte selbst widersprüchlich ist.
Der Agent prüft eingehende Anträge gegen die Anlagenliste der einschlägigen Vorschrift: Was fehlt, was ist unleserlich, was ist abgelaufen. Der Nachforderungsentwurf ist fertig, bevor der Vorgang überhaupt auf einem Schreibtisch liegt.
Der Agent überträgt den Vorgang in den Musterbescheid, füllt Tenor und Begründung aus der Vorschrift und setzt die Rechtsbehelfsbelehrung. Wo die Vorschrift Ermessen einräumt, schreibt er keinen Text, sondern eine Rückfrage.
Der Agent durchsucht Ratsinformationssystem, Protokolle und Archiv nach der Vorgeschichte eines Themas und stellt die Beschlusslage in zeitlicher Ordnung zusammen – inklusive der Beschlüsse, die später geändert oder aufgehoben wurden.
Der Agent stellt die drei Belege gegenüber und meldet, wo sie auseinanderlaufen: Mengendifferenzen, Preisabweichungen gegen die Konditionsvereinbarung, verspätete Lieferungen, nicht bestellte Positionen.
Der Agent zieht zu einer Reklamation die zugehörigen Prüfprotokolle, Chargendaten und Maschinenparameter zusammen und legt die belegte Spur bis zur Fertigung. Er benennt Auffälligkeiten – die Ursache bestimmt die Qualitätssicherung.
Der Agent geht die Normanforderungen durch und ordnet jeder den Nachweis zu, der im QM-Ablagesystem tatsächlich existiert. Was er nicht findet oder was veraltet ist, steht oben in der Liste.
Der Agent prüft eingehende Rechnungen gegen Bestellung, Vertrag und Ihre Beschaffungsrichtlinie: Preis, Menge, Leistungszeitraum, Pflichtangaben, Freigabestufe. Der Freigabevorschlag kommt mit Begründung – gebucht wird nichts.
Der Agent liest die Vertragsablage, erfasst Laufzeiten, Kündigungs- und Verlängerungsfristen und meldet sie mit dem Vorlauf, den eine Entscheidung braucht. Neue Verträge nimmt er beim nächsten Lauf von selbst auf.
Der Agent sichtet Vergabeveröffentlichungen und misst sie an Ihrem Leistungsprofil, Ihren Referenzen und den Losgrößen, die für Sie überhaupt in Frage kommen. Er begründet, warum eine Ausschreibung passt – und merkt sich, was er bereits gemeldet hat.
Jeder wiederkehrende Vorgang lässt sich als Agent anlegen, ohne eine Zeile Code. Sie beschreiben die Aufgabe, hinterlegen Leitplanken und Vorlage und legen fest, worauf der Agent zugreifen darf. Die Beispiele oben sind genau so entstanden.
Ein Agent arbeitet nach Ihren Regeln und mit Ihren Vorlagen – den Excel-, Word- und sonstigen Dateien, mit denen Ihr Haus ohnehin arbeitet. Deshalb kommt das Ergebnis als fertiges Dokument zurück.
Autonom heißt nicht unkontrolliert. Der Agent führt den Vorgang durch – die fachliche Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Ein Zeitplan, ein neues Dokument im Mandantenordner oder schlicht ein Zuruf im Chat. Der Agent startet, ohne dass jemand ein Formular ausfüllt.
DATEV Stammdaten und DMS, der Datenraum des Mandanten, das Kanzleiwissen. Der Agent sucht sich zusammen, was der Vorgang verlangt.
Erst wird geprüft, ob die Grundlage trägt. Fehlende Unterlagen benennt der Agent ausdrücklich, statt sie zu überspielen.
Analyse nach Ihrer Vorlage. Beobachtung, Bewertung und Vermutung bleiben sauber getrennt – jeder Zwischenschritt ist einsehbar.
Am Ende steht ein Entwurf mit offenen Punkten und Prüfbedarf. Die fachliche Entscheidung trifft immer ein Mensch.
„Vermische keine Mandanten. Triff keine endgültigen steuerlichen Entscheidungen. Formuliere keine verbindliche Beratung."
Beispiel für Leitplanken, wie eine Kanzlei sie ihrem Agenten mitgibt – sie liegen als Datei neben dem Agenten und lassen sich jederzeit nachlesen und ändern
Ein Agent ist bei primeAGENTS kein Chatfenster mit Verlauf, sondern ein eingerichteter Dienst: mit eigenem Konto, festem Auftrag, begrenztem Werkzeugkasten, Gedächtnis und Protokoll.
Jeder Agent trägt zwei Dateien mit sich: seine Leitplanken – Rolle, Tonfall, Verbote, Ausgabeform – und sein Gedächtnis, das er selbst fortschreibt. Deshalb weiß der Registerwächter beim zweiten Lauf, was er beim ersten gemeldet hat. Beide Dateien liegen im Klartext in Ihrer Ablage: lesbar, versionierbar, jederzeit zurücksetzbar.
13 Werkzeuge für Mandanten, Dokumente, Dokumentstruktur, Mitarbeiter und Domänen. Jeder Aufruf an DATEV ist ein Lesezugriff – ein Schreibpfad existiert im System schlicht nicht.
Zuruf, Zeitplan oder Ereignis: ein Cron-Ausdruck mit Zeitzone, ein neues Dokument im überwachten Ordner – oder beides. Ereignisse werden gebündelt, sodass fünfzig neue Dateien einen Lauf auslösen und nicht fünfzig.
Was ein Agent darf, steht nicht in seinem Prompt, sondern in seiner Werkzeugliste. Was dort fehlt, kann er nicht aufrufen – auch nicht nach der freundlichsten Aufforderung.
Ein Agent läuft unter einem eigenen, nie administrativen Benutzerkonto. Er sieht genau die Ordner und Rechte dieses Kontos – die Zugriffsgrenze ist dieselbe wie bei einem Menschen.
Je Mandant ein eigener Datenraum. Ein Agent sieht nur, was für den konkreten Fall freigegeben ist – die Trennung ist eine Zugriffsgrenze, keine Konvention.
Das Ergebnis geht als Nachricht an den Zuständigen, als Datei in einen Ordner oder per Webhook ins Nachbarsystem – wahlweise immer, nur bei Erfolg oder nur, wenn etwas schiefging.
Externe MCP-Server lassen sich registrieren – mit OAuth2 oder API-Schlüssel, sauber getrennt nach Herkunft. Fällt ein Server aus, läuft der Agent ohne dessen Werkzeuge weiter, statt abzubrechen.
Prüfschemata, Formulierungshilfen, Rechenskripte: Ein Skill ist ein Ordner in Ihrer Ablage, den der Agent bei Bedarf öffnet. Pflegen lässt er sich mit jedem WebDAV-Client – persönlich, im Team oder hausweit.
Werkzeugaufrufe sind live sichtbar und werden je Lauf vollständig in eine Protokolldatei geschrieben: was gelesen, was aufgerufen, was geschlossen wurde – die Grundlage jeder Fehlersuche.
Neue Agenten laufen zuerst im Probelauf, ohne ihr Gedächtnis zu verändern. Im Betrieb greifen Obergrenzen je Tag, ein Limit gleichzeitiger Läufe, und wer wiederholt scheitert, wird abgeschaltet statt ignoriert.
Excel- und Word-Templates dienen dem Agenten als Struktur- und Inhaltsquelle, das Ergebnis lässt sich gegen ein JSON-Schema erzwingen, wenn es weiterverarbeitet statt gelesen werden soll. Betrieben wird das Ganze schnell in der Cloud oder vollständig im eigenen Haus – bis hin zum lokal laufenden Sprachmodell ohne Internetverbindung.
Ein Agent ist nur so gut wie sein Zugriff. primeAGENTS holt sich die Unterlagen dort ab, wo sie ohnehin gepflegt werden.
Suchen und Finden übernimmt primeRAG: Steht die Antwort im Kanzleiwissen, in BMF-Schreiben oder in alten Aktenvermerken, fragt der Agent den primeRAG-Index an – und arbeitet mit dem Ergebnis weiter, statt Sie mit einer Trefferliste allein zu lassen.
primeRAG kennenlernen →Entwickelt für Steuerkanzleien – weil dort die Anforderungen an Sorgfalt und Vertraulichkeit am höchsten sind. Was dort trägt, trägt auch anderswo.
Der Ursprung und der Schwerpunkt. Agenten übernehmen die Vorarbeit zum Jahresabschluss, prüfen Buchhaltungsdaten nach kanzleieigenen Regeln und bereiten Mandantengespräche mit allen offenen Punkten vor.
7 Beispiel-Agenten ansehen →Verträge gegen die eigene Klauselbibliothek prüfen, Aktenbestände zusammenfassen, Fristen überwachen – mit derselben strikten Mandatstrennung.
3 Beispiel-Agenten ansehen →Anträge vorprüfen, Bescheidentwürfe nach Verwaltungsvorschrift erstellen, in Ratsbeschlüssen und Archiven recherchieren.
3 Beispiel-Agenten ansehen →Wareneingangsbelege abgleichen, Reklamationsvorgänge aufbereiten, QM-Nachweise gegen die Zertifizierungsanforderung prüfen.
3 Beispiel-Agenten ansehen →Rechnungsprüfung, Vertragsfristen, Ausschreibungen – überall dort, wo heute jemand eine Checkliste von Hand abarbeitet.
3 Beispiel-Agenten ansehen →Das Muster ist immer dasselbe: ein wiederkehrender Vorgang, verstreute Daten und feste Regeln, die jemand kennt, aber niemand gerne zum hundertsten Mal anwendet. Wo diese drei zusammenkommen, lohnt sich ein Agent.
Autonomie ohne Risiko entsteht nicht durch Vertrauen, sondern durch Architektur. Was primeAGENTS nicht darf, kann es gar nicht erst – und was es tut, ist lückenlos protokolliert.
Jeder Aufruf an DATEV ist ein Lesezugriff. Es gibt keine Funktion zum Anlegen, Ändern oder Löschen – auch nicht versehentlich, auch nicht durch einen unglücklichen Prompt.
Zugangsdaten und zwischengespeicherte Dokumente liegen AES-256-GCM-verschlüsselt. Der Schlüssel lebt nur in der Laufzeitumgebung, nie auf dem Datenträger – ein Backup allein gibt nichts preis.
Anmeldung, Werkzeugaufruf, Dokumentzugriff: Akteur, Ziel und Ergebnis werden festgehalten. Geheimnisse und Dokumentinhalte landen dabei nie im Log.
Wählen Sie die passende Bereitstellungsart für Ihre Kanzlei oder Ihr Unternehmen.
Schnellstart ohne Infrastruktur
Volle Kontrolle vor Ort
Zeigen Sie uns einen wiederkehrenden Ablauf – wir zeigen Ihnen, wie ein Agent ihn übernimmt.
Direkt: sales@segusoft.de